AIKO Neostar 460: Datenblatt, Wirkungsgrad und Preis 2026
Ihr persönliches Festpreis-Angebot
Ein paar kurze Fragen zu Ihrem Dach — danach rechnen wir Ertrag, Eigenverbrauch und Festpreis für Ihre Anlage.
Schritt 1 von 8 · Kostenlos und unverbindlich
Für welches Gebäude planen Sie die Anlage?
Bestimmt Statik, Montageart und die passende Anlagengröße
Die kurze Antwort vorweg: Das AIKO Neostar 460 ist ein Solarmodul mit 460 Watt Peak aus der N-Typ-ABC-Reihe von AIKO. Es gibt vier Varianten — Neostar 2S und 2S+ mit 1757 × 1134 × 30 Millimetern, Neostar 3S54 und 3S+54 mit 1762 × 1134 × 30 Millimetern. Der Modulwirkungsgrad liegt bei 23,0 bis 23,1 Prozent, die Produktgarantie bei 25 Jahren, die Leistungsgarantie bei 30. Der Marktpreis liegt 2026 bei rund 85 bis 120 Euro pro Modul — 21,5 Kilogramm wiegt die Glas-Folie-Variante, 24,2 bis 24,5 Kilogramm die Glas-Glas-Varianten. Wer nur eine Zahl mitnehmen will: Der Unterschied zwischen den Varianten liegt nicht im Wattwert, sondern im Gewicht und im Preis.
Vier Varianten unter einem Namen
Wer nach dem Neostar 460 sucht, findet fünf Modellnummern und drei verschiedene Datenblätter. Das ist kein Fehler, sondern die Modulgenerationen. AIKO baut die 460-Watt-Klasse seit 2024 in vier Aufbauten:
- AIKO-A460-MAH54Mb — Neostar 2S, Glas-Folie, 1757 mm lang, 21,5 Kilogramm
- AIKO-A460-MAH54Db — Neostar 2S+, Glas-Glas, 1757 mm lang, rund 24,2 Kilogramm
- AIKO-A460-MCE54Mb — Neostar 3S54, Glas-Folie, 1762 mm lang, 21,1 Kilogramm
- AIKO-A460-MCE54Db — Neostar 3S+54, Glas-Glas, 1762 mm lang
In allen vier steckt dieselbe Zelltechnik: 108 N-Typ-ABC-Zellen im Raster 6 × 18, Leistungstoleranz 0 bis +3 Prozent. ABC heißt All Back Contact — alle Kontakte sitzen auf der Rückseite, die Vorderseite hat keine Busbars und damit keine verschattete Fläche. Das ist der Grund, warum die Serie bei gleicher Modulgröße mehr Watt pro Quadratmeter liefert als ein TOPCon-Modul mit Frontkontakten.
Die Buchstaben hinter der Zellzahl sind kein Marketing, sondern der Aufbau. Das b oder w am Ende steht für die Rahmen- und Rückseitenvariante, das M oder D für Glas-Folie oder Glas-Glas. Wer zwei Angebote vergleicht, sollte deshalb nie „Neostar 460" gegen „Neostar 460" stellen, sondern immer die vollständige Modellnummer. Der Unterschied zwischen 21,5 und 24,5 Kilogramm ist am Ende ein Statikthema, kein Wattthema.
Wirkungsgrad: 23 Prozent beim 460er, 23,8 Prozent erst beim 475er
Der Modulwirkungsgrad ist keine Angabe, die man aus einer Broschüre übernimmt — er lässt sich aus zwei Datenblattwerten nachrechnen: Leistung geteilt durch Fläche.
Beim Neostar 2S mit 1757 × 1134 Millimetern ergibt das eine Fläche von 1,9924 Quadratmetern. 460 Watt geteilt durch 1,9924 sind 230,9 Watt pro Quadratmeter, also 23,1 Prozent. Beim Neostar 3S54 mit 1762 Millimetern sind es 1,9981 Quadratmeter und damit 230,2 Watt pro Quadratmeter, also 23,0 Prozent.
Die 23,8 Prozent, die AIKO für die Neostar-3S54-Reihe nennt, gehören zum 475-Watt-Modell. Das klingt nach Werbung, ist aber reine Arithmetik: 475 Watt auf derselben Fläche ergeben 237,7 Watt pro Quadratmeter. Die Reihe ist nicht besser als das 460er — das 475er ist einfach das obere Ende derselben Baureihe. Genau diese Verwechslung sorgt dafür, dass in Angeboten regelmäßig 23,8 Prozent für ein Modul steht, das real bei 23,0 liegt.
Für die Praxis ist der Abstand zwischen 23,0 und 23,1 Prozent bedeutungslos. Der Abstand zwischen einem 460er und einem 440er Modul derselben Baureihe ist es nicht — dazu weiter unten.
Die elektrischen Werte aus dem Datenblatt
Die Werte unterscheiden sich zwischen den Generationen, und zwar bei der Spannung:
| Wert (STC) | Neostar 2S / 2S+ (A460-MAH54M/D) | Neostar 3S54 (A460-MCE54M) |
|---|---|---|
| Nennleistung | 460 Wp | 460 Wp |
| Leerlaufspannung Voc | 41,06 V | 40,50 V |
| Spannung im MPP | 34,00 bis 34,62 V | 34,10 V |
| Kurzschlussstrom Isc | 14,25 A | 14,66 A |
| Strom im MPP | 13,29 bis 13,54 A | 13,50 A |
| Leistung bei NOCT | 346 bis 349 W | 349 W |
| Temperaturkoeffizient Pmax | −0,26 %/°C | −0,26 %/°C |
| Temperaturkoeffizient Voc | −0,22 %/°C | −0,22 %/°C |
Dazu kommen Werte, die im Datenblatt weiter unten stehen und in Verkaufsgesprächen selten vorkommen: maximale Systemspannung 1500 Volt Gleichstrom, maximale Sicherung 25 Ampere, Anschlussdose IP68 mit drei Bypass-Dioden, MC4-EVO2A-Stecker, Kabelquerschnitt 4 Quadratmillimeter mit ±1200 Millimetern Länge. Die mechanische Belastbarkeit gibt AIKO mit 5400 Pascal von vorn und 2400 Pascal von hinten an — das ist die übliche Klasse für Aufdachanlagen in NRW.
Der Temperaturkoeffizient von −0,22 Prozent pro Kelvin bei der Leerlaufspannung ist der Wert, der über die Stringlänge entscheidet. Bei minus 10 Grad Celsius, wie sie in klaren Januarnächten in NRW vorkommen, steigt sie um 7,7 Prozent:
41,06 V × (1 + 0,0022 × 35) = 44,22 V
Wer die maximale Eingangsspannung eines Wechselrichters ausreizt, plant mit diesem Wert, nicht mit den 41,06 Volt aus dem Werksdatenblatt. Wie das für eine konkrete Anlage gerechnet wird, steht im Detail in unserem Beitrag zur Stringauslegung beim FoxESS H3.
Maße und Gewicht: 1,99 Quadratmeter pro Modul
Ein 460-Watt-Modul belegt rund 1,99 Quadratmeter. Für eine 10-kWp-Anlage braucht man damit 22 Module und 43,8 Quadratmeter reine Modulfläche. Inklusive Randabständen, Klemmpunkten und der Reihenaufteilung auf dem Dach liegt der tatsächliche Flächenbedarf in der Praxis bei 50 bis 55 Quadratmetern.
Zum Vergleich dieselbe Anlagengröße mit 440-Watt-Modulen: 23 Module, 45,8 Quadratmeter Modulfläche. Gleiche Leistung, ein Modul mehr, zwei Quadratmeter mehr Dach. Das ist der eigentliche Effizienzgewinn — nicht die zweite Nachkommastelle im Wirkungsgrad, sondern die Frage, ob die letzte Reihe noch aufs Dach passt.
Deutlicher als bei den Maßen unterscheiden sich die Varianten beim Gewicht:
- Glas-Folie (Neostar 2S, 3S54): 21,1 bis 21,5 Kilogramm pro Modul
- Glas-Glas (Neostar 2S+, 3S+54): 24,2 bis 24,5 Kilogramm pro Modul
Bei 22 Modulen sind das rund 66 Kilogramm Mehrgewicht auf dem Dach. Für ein normales Satteldach ist das kein Thema. Relevant wird es bei Grenzfällen: alte Dachstühle, Aufsparrendämmung, Flachdach-Aufständerungen mit Ballast oder eine ohnehin knappe Sparrenreserve. Die Glas-Glas-Variante hat dafür die bessere Hagel- und Brandschutzeigenschaft und eine längere Produktgarantie in einigen Modellreihen.
Ein Punkt, der in keinem Verkaufsgespräch steht, aber bei der Montage zählt: Die zulässigen Klemmbereiche unterscheiden sich je Modellnummer. Ein Modul mit dem Suffix Db und eines mit Dw haben unterschiedliche zulässige Abstände der Klemme von der Modulecke — und damit unterschiedliche Lastwerte. Wer die Klemmbereiche nicht am konkreten Modul prüft, sondern nach Gefühl klemmt, verliert im Streitfall die Gewährleistung für die Befestigung. Die Werte stehen im Installationshandbuch, nicht im Datenblatt.
Garantie: 25 Jahre Produkt, 30 Jahre Leistung
AIKO gibt auf das Neostar 460 der aktuellen Generation 25 Jahre Produktgarantie und 30 Jahre lineare Leistungsgarantie. Die Laufzeit der Produktgarantie hängt allerdings an der Modellgeneration — ältere Neostar-Reihen wurden mit kürzerer Laufzeit ausgeliefert, teils 15 Jahre. Maßgeblich ist immer das Datenblatt der konkreten Modellnummer. Die Degradationskurve ist der interessantere Teil:
- höchstens 1 Prozent Verlust im ersten Jahr
- höchstens 0,35 Prozent pro Jahr in den Jahren 2 bis 30
- damit mindestens 88,85 Prozent der Nennleistung nach 30 Jahren
Zum Branchenvergleich: Bei Modulen mit 0,5 bis 0,7 Prozent jährlicher Degradation landen die 30-Jahres-Werte rechnerisch bei 79 bis 85 Prozent. Der Unterschied zwischen 0,35 und 0,55 Prozent pro Jahr klingt akademisch, summiert sich bei 10 kWp aber auf rund 20 Watt Minderleistung im ersten Jahr — und über 29 Jahre auf eine mittlere Minderleistung von knapp 300 Watt.
Eine Garantie ist allerdings nur so viel wert wie die Möglichkeit, sie durchzusetzen. Entscheidend ist deshalb weniger die Zahl der Jahre als die Frage, ob der Hersteller eine erreichbare europäische Niederlassung hat, die im Schadensfall reagiert. Wir achten bei der Auswahl der Komponenten auf genau diesen Punkt — mehr dazu im Beitrag zu den Bestandteilen einer Komplettanlage.
Was das Neostar 460 im Jahr 2026 kostet
Der Marktpreis für das Neostar 460 liegt im September 2026 bei rund 0,20 bis 0,26 Euro pro Watt Peak, also etwa 85 bis 120 Euro pro Modul. Im Frühjahr 2026 wurden Preise zwischen 79,90 und 91,90 Euro gehandelt, der Monatsdurchschnitt lag bei 84 Euro. Für private Betreiber fällt beim Kauf von Modulen für eine Aufdachanlage keine Umsatzsteuer an — nach Paragraf 12 Absatz 3 UStG gilt der Nullsatz.
Interessant ist die Relation: 22 Module à 95 Euro sind rund 2.100 Euro. Bei einer 10-kWp-Anlage mit Speicher ist das ungefähr ein Zehntel der Gesamtsumme. Was die Kosten wirklich bewegt, steht in unserem Beitrag zu den Preisen einer Solaranlage mit Speicher — das Modul gehört nicht dazu.
Der Modulmarkt hat sich 2026 nach zwei Jahren des Preisverfalls stabilisiert. Bei den rückseitig kontaktierten Modulen mit Spitzenwirkungsgraden über 24 Prozent bleibt das Preisniveau wegen knapper Angebote sogar eher fest. Wer auf einen weiteren breiten Preisrutsch wartet, wettet gegen die halbjährlich sinkende Einspeisevergütung — und diese Wette geht selten auf.
Wo AIKO 2026 steht: 25 Prozent in der Serie, 690 Watt in der vierten Generation
Die Marke hinter dem Modul hat sich 2026 auffällig bewegt. Am 25. April 2026 meldete AIKO, mit den ABC-Modulen 25 Prozent Modulwirkungsgrad in der Massenproduktion erreicht zu haben. Im monatlichen TaiyangNews-Ranking der kommerziell verfügbaren hocheffizienten Module steht das Unternehmen nach eigener Angabe seit März 2023 ununterbrochen auf Platz 1.
Auf der SNEC in Shanghai im Juni 2026 zeigte AIKO die vierte Modulgeneration, intern G4, vermarktet als Infinite Ultra — und stellte dieselbe Reihe kurz darauf auf der Intersolar Europe in München vor. 690 Watt, 25,6 Prozent Wirkungsgrad in der Serienfertigung und 26 Prozent Spitzenwert im Format 2382 × 1134 Millimeter. Der Zellwirkungsgrad in der Massenproduktion stieg von 27,2 auf 27,4 Prozent. In den ersten zwei Messetagen meldete das Unternehmen 3,75 Gigawatt Bestellungen für die G4-Reihe, davon 650 Megawatt in China und 3,1 Gigawatt international. Die Serienfertigung der anwendungsspezifischen Varianten ist für das dritte Quartal 2026 angekündigt.
Dazu passt die Produktionsseite: AIKO lieferte 2024 rund 6,3 Gigawatt ABC-Module aus, 2025 waren es 14,7 Gigawatt. Im Werk Yiwu werden bestehende PERC-Linien auf 5 Gigawatt ABC umgestellt, in Chuzhou ein Teil der TOPCon-Kapazität auf 6 Gigawatt.
Für einen Bauherrn im Jahr 2026 heißt das: Das 460er ist die Mittelklasse der Reihe, nicht das Spitzenmodell — und genau dort sitzt aktuell das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das G4-Topmodul mit 690 Watt wird bei Erscheinen ein anderes Preisschild tragen. Beide Reihen gehören zum Programm von Turn Solar; für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 12 kWp ist das 460er in aller Regel die vernünftigere Wahl.
Der Wirkungsgrad ist die überschätzteste Zahl am Datenblatt
Jetzt der unbequeme Teil. Der Wirkungsgrad ist die Zahl, die in jedem Angebot fett gedruckt steht, und die Zahl, die am wenigsten über den Ertrag entscheidet.
Der Grund ist einfach: Auf einem normalen Satteldach mit ausreichend Fläche spielt es fast keine Rolle, ob ein Modul 23,1 oder 24,2 Prozent Wirkungsgrad hat. Der Ertrag hängt an Neigung, Ausrichtung, Verschattung durch Bäume und Schornsteine, an der Stringaufteilung und daran, wie kühl das Modul hinterlüftet wird. Ein verschattetes Modul mit 24 Prozent Wirkungsgrad liefert weniger als ein freies mit 22.
Umgekehrt wird der Aufpreis für Rückkontaktmodule oft mit einer Zahl begründet, die im Datenblatt steht und auf dem Dach niemanden interessiert. Die Rechnung ist nämlich nüchtern: Zwischen 460 und 475 Watt aus derselben Reihe liegen 3,3 Prozent mehr Leistung bei 0,3 Prozent mehr Fläche. Das ist ein echter Fortschritt in der Fertigung — aber ob er auf Ihrem Dach einen Unterschied macht, entscheidet die Dachgeometrie, nicht das Datenblatt.
Es gibt genau eine Situation, in der der Wirkungsgrad wirklich Geld verdient: wenn die Fläche der Engpass ist. Gauben, Schornsteine, Dachfenster, verwinkelte Reihenhausdächer, kleine Süddächer. Dort entscheidet jedes Modul, das zusätzlich passt, über die Anlagengröße. Auf einem freien 60-Quadratmeter-Dach ist der Wirkungsgrad eine Zahl für die Broschüre.
Ein Muster, das wir dabei regelmäßig sehen: Auf dem Satellitenbild sah das Reihenhausdach nach zwei vollen Reihen aus. Die Foto-Dokumentation zeigte dann, dass der Kamin gut 40 Zentimeter breiter war als in der Karte und die obere Reihe an der Gaube anstieß. Mit einem 440-Watt-Modul wäre die Anlage bei 9,68 kWp gelandet und hätte 22 Module gebraucht. Mit dem 460er reichten 21 Module für 9,66 kWp — dasselbe Dach, dieselbe Fläche, ein Modul weniger: eine Klemme weniger, ein Stück Schiene weniger, 21 Kilogramm weniger auf dem Sparren.
Die Lehre: Der Wirkungsgrad ist keine Zahl für die Broschüre, sondern eine Zahl für die Dachkante. Er zählt genau dort, wo die letzte Modulreihe nicht mehr passt — und überall sonst entscheidet der Preis pro Kilowattstunde Ertrag.
Häufig gestellte Fragen
Welche Maße hat das AIKO Neostar 460?
Das Neostar 460 misst je nach Serie 1757 × 1134 × 30 Millimeter (Neostar 2S und 2S+) oder 1762 × 1134 × 30 Millimeter (Neostar 3S54 und 3S+54). Die Modulfläche liegt damit bei 1,99 Quadratmetern. Das Gewicht unterscheidet sich deutlicher als die Maße: Die Glas-Folie-Variante wiegt 21,5 Kilogramm, die Glas-Glas-Varianten 24,2 bis 24,5 Kilogramm.
Wie hoch ist der Wirkungsgrad des AIKO Neostar 460?
Beim 460-Watt-Modul liegt der Modulwirkungsgrad bei 23,0 bis 23,1 Prozent. Bei der Variante mit 1757 Millimetern Länge sind es 23,1 Prozent, bei der 1762-Millimeter-Variante 23,0 Prozent. Die 23,8 Prozent, die für die Neostar-3S54-Reihe genannt werden, gelten für das 475-Watt-Modell, nicht für das 460er.
Was kostet ein AIKO Neostar 460 im Jahr 2026?
Der Marktpreis liegt im September 2026 bei rund 0,20 bis 0,26 Euro pro Watt Peak, also etwa 85 bis 120 Euro pro Modul. Der niedrigste im Frühjahr 2026 dokumentierte Händlerpreis lag bei 79,90 Euro, der Monatsdurchschnitt bei 84 Euro. Für private Aufdachanlagen fällt keine Umsatzsteuer an, nach Paragraf 12 Absatz 3 UStG.
Wie viele Jahre Garantie gibt AIKO auf das Neostar 460?
AIKO gibt auf das Neostar 460 der aktuellen Generation 25 Jahre Produktgarantie und 30 Jahre lineare Leistungsgarantie. Die Laufzeit der Produktgarantie hängt an der Modellgeneration — ältere Neostar-Reihen wurden mit kürzerer Laufzeit ausgeliefert, teils 15 Jahre; maßgeblich ist das Datenblatt der konkreten Modellnummer. Die Degradation liegt im ersten Jahr bei höchstens einem Prozent und in den Jahren zwei bis dreißig bei höchstens 0,35 Prozent pro Jahr. Nach 30 Jahren garantiert der Hersteller damit mindestens 88,85 Prozent der Nennleistung.
Was ist der Unterschied zwischen AIKO Neostar 2S und Neostar 3S54?
Der Neostar 2S ist 1757 Millimeter lang und erreicht beim 460-Watt-Modul 23,1 Prozent Wirkungsgrad. Der Neostar 3S54 ist mit 1762 Millimetern fünf Millimeter länger und liegt bei 23,0 Prozent. Der Unterschied in der Praxis ist kleiner als der Datenblattvergleich vermuten lässt: Entscheidend ist, ob das Modul als Glas-Folie oder Glas-Glas gebaut ist, weil sich damit das Gewicht um rund drei Kilogramm pro Modul ändert.
Lohnt sich ein AIKO Neostar 460 für mein Dach?
Wenn die Dachfläche reichlich ist und keine Verschattung vorliegt, bringt der höhere Wirkungsgrad wenig — dann entscheidet der Preis pro Kilowattstunde Ertrag. Richtig stark wird das Modul dort, wo die Fläche knapp ist: bei Gauben, Schornsteinen, verwinkelten Reihenhausdächern und kleinen Süddächern. Dort entscheidet jedes einzelne Modul darüber, welche Anlagengröße überhaupt möglich ist.
Was am Ende wirklich zählt
Das AIKO Neostar 460 ist ein Modul der oberen Mittelklasse: 23 Prozent Wirkungsgrad, 25 Jahre Produktgarantie, 0,35 Prozent jährliche Degradation und ein Preis, der 2026 bei rund 0,20 bis 0,26 Euro pro Watt Peak liegt. Wer ein Dach mit knapper Fläche hat, holt mit diesem Modul mehr Kilowattstunden aus derselben Fläche als mit einem Standardmodul. Wer Platz hat, sollte den Aufpreis gegen den Mehrertrag rechnen, bevor er ihn bezahlt.
AIKO gehört zu den Modulmarken, mit denen wir bei Turn Solar planen — über 2.000 PV-Projekte in NRW haben wir seit 2020 geplant und koordiniert. Was am Ende auf Ihrem Dach liegt, entscheidet keine Modellnummer, sondern die Auslegung. Genau dafür gibt es die Foto-Dokumentation aus acht Perspektiven und die Auswertung durch unser Planungsteam: Damit die Zahl, die im Angebot steht, auch zu dem Dach passt, auf dem sie landen soll.
Ihr persönliches Festpreis-Angebot
Ein paar kurze Fragen zu Ihrem Dach — danach rechnen wir Ertrag, Eigenverbrauch und Festpreis für Ihre Anlage.
Schritt 1 von 8 · Kostenlos und unverbindlich
Für welches Gebäude planen Sie die Anlage?
Bestimmt Statik, Montageart und die passende Anlagengröße
Kostenlose Beratung, vor Ort in NRW
Wir prüfen Ihr Dach, rechnen den Ertrag und nennen Ihnen einen Festpreis. Unverbindlich.
Beratungstermin buchen